Ein humanoider Roboter auf der CPHI Milan 2026: LéoBot in den Gängen der Fiera Milano
Veröffentlicht am 12. Oktober 2026 · Von Salomon Cordebar
Auf der CPHI Milan 2026, der internationalen Messe der Pharmaindustrie, die vom 6. bis 8. Oktober auf dem Messegelände Fiera Milano in Rho stattfand, belebte LéoBot, der humanoide Roboter von Libella Robotics, den Messestand und die Gänge im Auftrag von Axplora, einem Aussteller der Messe. Libella Robotics war dort als Dienstleister tätig, nicht als Aussteller, Partner oder Sponsor. Der Einsatz begann am 5. Oktober mit einem internen Abend in Mailand und ging auf der Messe weiter: Tanz am Stand, Rundgänge durch die Gänge und die Eingangsgalerie, Besucher, die stehen bleiben und filmen. Der Roboter, ein vom Team ferngesteuerter Unitree G1, trug einen silbernen Overall in den Farben des Kunden.

Ein humanoider Roboter mitten auf der CPHI Milan
Die CPHI, die internationale Messe der Pharmaindustrie, versammelt Akteure der gesamten Wertschöpfungskette: Wirkstoffe, Auftragsfertigung, Formulierung, Verpackung, Anlagen. Die Ausgabe 2026, die CPHI Milan, fand vom 6. bis 8. Oktober auf der Fiera Milano statt, dem Messegelände in Rho nordwestlich von Mailand. Es ist eine dichte Geschäftsmesse, auf der ein Termin auf den nächsten folgt und jeder Stand in stark frequentierten Gängen auffallen möchte.
Libella Robotics war dort auf Anfrage von Axplora tätig, einem der Aussteller. Unsere Rolle war die eines Dienstleisters: den Roboter bereitstellen, ihn steuern und an die Markenwelt des Kunden anpassen. Libella Robotics stellte auf der CPHI Milan nicht aus und war weder offizieller Partner noch Sponsor der Messe. Im Einsatz war LéoBot, ein humanoider Roboter vom Typ Unitree G1, den wir von Colombes in der Île-de-France bei Paris aus betreiben.
| Datum | Ort | Format | Rolle von Libella Robotics |
|---|---|---|---|
| 5. Oktober 2026 | Mailand, Veranstaltungssaal | Interner Abend des Kunden: Roboter während der Redebeiträge im Saal | Dienstleister: Roboter, Operator und Personalisierung |
| 6. Oktober 2026 | Fiera Milano (Rho), CPHI Milan | Aktion am Messestand des Ausstellers und in den angrenzenden Gängen | Dienstleister des Ausstellers |
| 7. Oktober 2026 | Fiera Milano (Rho), CPHI Milan | Rundgänge durch die Gänge und die Eingangsgalerie, Aktion am Messestand | Dienstleister des Ausstellers |
Die Messe fand vom 6. bis 8. Oktober 2026 statt. Die Fotos und Videos in diesem Artikel stammen vom 5., 6. und 7. Oktober.
Am Vorabend der Eröffnung, dem 5. Oktober, veranstaltete Axplora einen internen Abend in Mailand. LéoBot stand im Saal neben dem Bereich, in dem die Redebeiträge aufeinander folgten, bereits in dem Overall, den er später auf der Messe tragen sollte.

Eine Attraktion in den Gängen der Messe
Auf einer Messe dieser Größe ist der Stand nur ein Teil des Spielfelds. Eine wirkungsvolle Standaktion beginnt oft weiter entfernt, dort, wo Besucher vorbeigehen, die den Aussteller noch nicht kennen. LéoBot wechselte deshalb zwischen zwei Registern: Sequenzen am Stand und Rundgänge durch die Gänge und die überdachte Galerie, die zu den Hallen führt.
Auf seinem Rundgang wirkt der Roboter wie ein bewegliches Signal. Er kreuzt den Besucherstrom, bleibt stehen, sobald sich eine Gruppe bildet, und setzt dann seinen Weg fort. In den Gängen zeigte er auch kurze Tanzsequenzen, die Passanten einen Grund geben, langsamer zu werden, ohne den Verkehr länger als einige Augenblicke aufzuhalten.

Die Personalisierung spielte eine konkrete Rolle. LéoBot trug einen silbernen Overall in den Farben von Axplora, mit dem Logo gut sichtbar auf Brust und Rücken. Wo auch immer er sich in der Halle befand, blieb der Roboter dem Aussteller zugeordnet: Wer ihm in einem Gang begegnete, verstand, von welchem Stand er kam, ohne dass jemand aus dem Team es erklären musste. Das ist einer der nützlichsten Einsatzzwecke eines humanoiden Roboters am Messestand: die Identität des Ausstellers über die physischen Grenzen der Standfläche hinauszutragen.
Besucher bleiben stehen, fotografieren und filmen LéoBot
Die beobachteten Reaktionen ähneln sich von einer Sequenz zur nächsten. Ein Besucher wird langsamer und bleibt dann stehen; andere kommen hinzu, und um den Roboter bildet sich ein Kreis. Innerhalb weniger Augenblicke gehen die Smartphones hoch, um zu fotografieren oder zu filmen. Am Stand streckten einige Besucher dem Roboter die Hand entgegen, schüttelten ihm die Hand oder lachten über seine Tanzschritte.

Für diesen Einsatz veröffentlichen wir keine Besucher- oder Interaktionszahlen: Wir haben dieses Verhalten nicht systematisch gemessen, und eine Schätzung nach Augenmaß hätte hier keinen Platz. Was die Bilder hingegen zeigen, lässt über die Art der Reaktionen keinen Zweifel:
- Besucher, die ihren Weg durch den Gang unterbrechen, um den Roboter anzuschauen;
- Menschentrauben, die sich schnell im Kreis um LéoBot bilden;
- zahlreiche erhobene Smartphones, die die Szene fotografieren oder filmen;
- ausgestreckte Hände und Händeschütteln mit dem Roboter;
- Lachen und Lächeln, besonders während der Tanzsequenzen.

Diese von den Besuchern selbst gedrehten Aufnahmen sind nutzergenerierte Inhalte. Sie verlängern die Präsenz des Ausstellers über die Messe hinaus, in Kanäle, die er nicht kontrolliert. Wer über den Gesamteindruck hinausgehen möchte, sollte vor der Messe festlegen, welche Kennzahlen er verfolgt, statt sie im Nachhinein zu rekonstruieren.
Warum humanoide Roboter das Messeerlebnis verändern
In einer Halle, in der die Stände mit Bildschirmen, Licht und Beschilderung um Aufmerksamkeit konkurrieren, ist die Aufmerksamkeit der Besucher erschöpft. Ein humanoider Roboter hebt sich durch seine Silhouette ab: zwei Beine, zwei Arme, ein Kopf, der sich den Menschen zuwendet. Das Publikum erkennt sofort, was es vor sich hat, auch aus der Entfernung, und reagiert wie gegenüber einer Person. Das erklärt die spontanen Händedrücke, die man vor einem Bildschirm oder einem statischen Objekt nicht sieht.
Dieses Verhalten ist nicht autonom. LéoBot wird von einem Operator aus dem Team von Libella Robotics ferngesteuert, der die Bewegungen im Raum bestimmt, jede Sequenz an die Besucherdichte anpasst und eine Bewegung abbricht, wenn die Situation es erfordert. Auf einer Messe ist das ebenso eine Frage der Sicherheit wie der Qualität: Der Operator liest die Menge und passt das Verhalten des Roboters entsprechend an. Der Unitree G1 ist eine zweibeinige humanoide Plattform; auf der Messe trifft der Operator die Entscheidungen, nicht der Roboter.
| Was der Roboter dem Stand bringt | Was er nicht ersetzt |
|---|---|
| Einen von Weitem sichtbaren Blickfang in einem belebten Gang | Die Botschaft des Ausstellers und die Qualität der Begrüßung |
| Einen Grund, stehen zu bleiben, zu lächeln und ein Gespräch zu beginnen | Das Vertriebsteam, das diesen Moment in einen sinnvollen Austausch verwandelt |
| Eine Markenidentität, die dank Personalisierung über den Stand hinausgetragen wird | Eine klare Beschilderung, um den Stand wiederzufinden |
| Spontane, von Besuchern gedrehte Aufnahmen | Einen eigenen Kommunikationsplan des Ausstellers |
Zusammenfassung auf Grundlage der Einsätze von Libella Robotics; sie beschreibt Einsatzzwecke, keine garantierten Ergebnisse.
Ein Roboter ist nicht immer die richtige Antwort. Auf einem sehr kleinen Stand ohne freie Bewegungsfläche oder wenn das Team nicht vorgesehen hat, Besucher nach dem Stehenbleiben in Empfang zu nehmen, verpufft die Wirkung schnell. Das Format funktioniert, wenn es einem klaren Ziel dient: zu einer Vorführung hinführen, ein Gespräch eröffnen, den Stand unvergesslich machen. Genau darum geht es, wenn Sie für Messen und Events einen humanoiden Roboter mieten und den Einsatz gut vorbereiten.
Einen humanoiden Roboter in Mailand, in Italien oder im Ausland mieten
In Frankreich beginnt die Miete von LéoBot bei 1.500 € zzgl. MwSt. für einen halben Tag. Außerhalb Frankreichs gibt es keine veröffentlichte Preisliste: Jede Anfrage erhält ein individuelles Angebot, das nach einer Machbarkeitsprüfung erstellt wird. Transportkosten, Dauer des Einsatzes, Vorgaben des Veranstaltungsorts und Messeordnung unterscheiden sich von Projekt zu Projekt zu stark, als dass ein ausgewiesener Preis sinnvoll wäre.
Der Einsatz auf der CPHI Milan zeigt, dass ein Einsatz im Ausland möglich ist, ist aber kein Versprechen für ein anderes Projekt. Wir garantieren weder eine Verfügbarkeit in Italien zu einem bestimmten Datum noch ein Team vor Ort oder eine Standard-Antwortzeit: Jede Anfrage wird im Einzelfall geprüft.
- die Daten, die Uhrzeiten und das gewünschte Format (Abendveranstaltung, Messestand, Rundgang);
- der Veranstaltungsort, seine Anlieferungszugänge und die technischen Richtlinien der Messe oder des Veranstalters;
- der Transport des Roboters und die Anreise des Operator-Teams;
- die verfügbare Fläche am Stand und die vorgesehenen Laufwege;
- eine mögliche Personalisierung des Roboters in den Farben des Ausstellers.
Diese Punkte prüfen wir, bevor wir antworten. Um ein Projekt in Mailand, in Italien oder anderswo einzureichen, nehmen Sie am einfachsten Kontakt mit Libella Robotics auf und nennen Sie die Messe, die Daten und die Stadt.
LéoBot auf der CPHI Milan im Video
Der Aftermovie unten fasst Aufnahmen zusammen, die am 6. und 7. Oktober 2026 auf der Messe gedreht wurden: Tanz am Stand des Ausstellers, Rundgänge durch die Gänge und die Eingangsgalerie, Besucherkreise, die den Roboter filmen.
Diese Bilder fassen zusammen, was ein humanoider Roboter auf einer internationalen Messe leisten kann: eine wiedererkennbare Figur, die einem Aussteller zugeordnet ist und Begegnungen schafft, wo Aufmerksamkeit knapp ist. Sie erinnern auch an das, was sie nicht zeigen: die Vorbereitung des Ortes, die Personalisierung und den Operator, der jede Bewegung steuert.
Häufige Fragen
War Libella Robotics Aussteller auf der CPHI Milan 2026?
Nein. Libella Robotics war auf der CPHI Milan 2026 als Dienstleister eines Ausstellers, Axplora, tätig. Das Unternehmen war weder Aussteller noch offizieller Partner oder Sponsor der Messe.
Ist LéoBot auf einer Messe autonom?
Nein. LéoBot, der humanoide Roboter von Libella Robotics, wird von einem Operator aus dem Team ferngesteuert, der seine Bewegungen lenkt, die Sequenzen an die Menge anpasst und eine Bewegung bei Bedarf abbricht.
Kann man LéoBot für eine Messe in Mailand oder anderswo in Italien mieten?
Das ist vorbehaltlich einer Machbarkeitsprüfung möglich. Jede Anfrage außerhalb Frankreichs wird im Einzelfall geprüft: Verfügbarkeit zu einem bestimmten Datum, Organisation des Teams und Fristen sind nicht im Voraus garantiert.
Was kostet die Miete eines humanoiden Roboters außerhalb Frankreichs?
Außerhalb Frankreichs gibt es keinen veröffentlichten Tarif: Der Preis wird per Angebot nach einer Machbarkeitsprüfung festgelegt. In Frankreich beginnt die Miete von LéoBot bei 1.500 € zzgl. MwSt. für einen halben Tag.
Was ist für einen humanoiden Roboter auf einem Messestand vorzusehen?
Vorzusehen sind eine freie Fläche, auf der sich der Roboter bewegen kann, klar definierte Laufwege, die Freigabe gemäß den technischen Richtlinien der Messe, ein einfaches Szenario und ein Team, das die Besucher übernimmt, die stehen bleiben.
Autor
Salomon Cordebar
CEO und Mitgründer von Libella Robotics
Mitgründer von Libella Robotics; er betreut persönlich die Vermietung des humanoiden Roboters Unitree G1 des Unternehmens für Fachveranstaltungen in Frankreich.
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